Dimitri Avdeev

Businessfotografie

Die 5 gravierenden Fehler bei der Facebook Werbung

Finde heraus warum viele Unternehmer fast immer diese Fehler machen und mit Facebook-Werbung scheitern

Immer wieder werden Unternehmer von den Ergebnissen ihrer bisherigen Facebook Kampagnen enttäuscht. Viele geben nach einiger Zeit sogar auf. Facebook macht es sehr leicht Ads zu schalten. Daher scheint Facebook-Werbung für manche Unternehmer ein wahres Wundermittel zu sein. Facebook bietet eine Vielzahl an Optionen mit der gewünschten Zielgruppe zu interagieren. Doch große Auswahl macht es natürlich auch nicht einfacher. Allzu oft werden die Anzeigen unzureichend durchdacht.

Nachfolgend zeige ich dir Fehler, die bei der Werbung auf Facebook immer wieder gemacht werden und die knackigen Tipps dazu, was du vor dem Anzeigenschalten wissen musst.

Diese Tipps gebe ich meinen Geschäftspartnern, die bereits eigenständig Facebook-Werbung schalten, bei der Optimierung deren Werbekampagnen. Folge diesen einfachen Regeln und dir steht nichts im Wege mit Werbeanzeigen hohe Umsätze zu generieren!

Fehler Nr. 1 – Beitrag bewerben

Facebook möchte konstant neue Werbetreibende gewinnen. Deshalb lauert es unter jedem Seitenbeitrag auf deiner Facebook Seite mit Buttons wie  „Beitrag bewerben“, „Webseite hervorheben“ oder „Lokales Unternehmen hervorheben“.

Du kannst tatsächlich deine Beiträge bewerben, wenn du diese Funktion wählst. Doch dir stehen erheblich weniger Einstellungsmöglichkeiten zu Verfügung als im regulären Werbeanzeigenmanager.

Ebenso wenig bringt es, wenn du den Beitrag ausschließlich gegenüber deinen bestehenden Fans ausspielst.

Starte deine Werbekampagne immer im Facebook Werbeanzeigenmanager. Das führt zu deutlich besseren Resultaten und du gibst weniger Geld für dasselbe Ergebnis aus.

Beitrag bewerben - Button von Facebook meiden.

„Beitrag bewerben“- oder „Hervorheben“-Button von Facebook meiden.

Fehler Nr. 2 – Facebook Pixel

Überraschenderweise wird diese wichtige Funktion von vielen Werbetreibenden nicht optimal oder gar nicht genutzt. Dabei ist der Facebook Pixel  eine echte Wunderwaffe. Er ermöglicht es dir, die Handlungen der Besucher auf deiner Website zu erfassen und zu messen (z.B. Ansehen bestimmter Inhalte, Käufe oder Newsletter-Anmeldungen).

Mit Facebook Pixel kannst du die Ergebnisse deiner Kampagnen korrekt analysieren und aufgrund von den wirklich wichtigen Daten optimieren. Er ist die wichtigste Basis für die erfolgreichen Kampagnen.  und bildet die Grundlage für Custom Audiences und Retargeting-Kampagnen.

Damit du all diese Funktionen nutzen kannst, musst du zunächst den Pixel innerhalb deines Facebook Werbekontos erstellen und ihn deiner Website hinzufügen.

So installierst du den Facebook Pixel auf deiner Webseite.

Im Werbekonto oder im Business Manager klicke auf den Menü-Punkt “Pixel”,  um deinen individuellen Facebook-Pixel zu erhalten.

Facebook Pixel installieren

Auf der nächsten Seite klicke auf den grünen Button „Pixel erstellen“. Folge den Hinweisen zum Erstellen des Pixels.

Nachdem du deinen Facebook-Pixel erstellt hast, wird es etwas technisch. Klicke im rechten oberen Seitenbereich den Button „Einrichten“ an. Für den Einbau des Facebook-Pixels auf einer Website gibt es verschiedene Möglichkeiten. Im Popup-Fenster musst du die Installationsoption auswählen. Wähle nun die passende Option aus, wie du den Facebook-Pixel einpflegen möchtest.

Kopiere den Basis-Code und füge ihn in den <head>-Bereich deiner kompletten Seite ein.

Für meine WordPress-Seite nutze ich für den Einbau das Plugin Insert Headers and Footers. Mit diesem Plugin kannst du den Facebook-Pixel mit nur wenigen Klicks einfügen. Solltest du dir beim Einbau des Pixel-Codes auf deiner Website unsicher sein, kannst du eine Unterstützung von mir bekommen.

Mithilfe der Google Chrome Erweiterung Facebook-Pixel Helper kannst du überprüfen, ob dein Facebook-Pixel auch richtig geladen wird.

Der Pixel ist also eingebaut und du kannst nun messen, wie deine Werbeanzeigen auf deiner Webseite auswirken. Ob sich Nutzer z.B. für deinen Newsletter anmelden, musst du jetzt in Facebook benutzerdefinierte Konversionen anlegen. Zu diesem Thema aber später in anderem Beitrag.

Fehler Nr. 3 – falsches Kampagnenziel

Treffe die richtige Entscheidung beim Kampagnenziel.

Überlege dir gut, welches Ziel du mit den Anzeigen verfolgen willst. Nur mit einer genauen Vorstellung der Ziele setzt du dein Budget optimal ein.

Im Wesentlichen hast du drei Zielkategorien:

  • Bekanntheit
  • Erwägung
  • Conversion

Kampagnenziele

Wenn Du „Bekanntheit“ als Ziel auswählst, werden die Anzahl der Impressionen deiner Werbeanzeigen maximiert, um das Unternehmen, ein Produkt oder eine Information so vielen relevanten Personen wie möglich zu präsentieren. Beachte aber – Reichweite ist nicht alles!

Häufig nutzen Werbetreibende standardmäßig das Kampagnenziel „Interaktionen“. Dabei optimiert Facebook die Anzeige so, dass viele Nutzer mit deinem Beitrag oder deiner Seite interagieren (z.B. „Gefällt mir“-Angaben, Kommentare, Teilen). Dieses Marketingziel ist für kleine Seiten/Unternehmen oft nicht sehr effektiv. Nicht immer sind die Personen, die mit deinen Beiträgen interagieren, sind die „stillen Leser“, welche du dir als Empfänger mancher Werbeanzeige wünschen würdest.

Tipp: Likes sind heutzutage sehr teuer und haben kaum mehr einen Einfluss auf den Facebook Algorithmus. Viel wichtiger, dass du dein Produkt verkaufst.

Mit dem Ziel „Conversions“ bekommst du die Möglichkeit Besucher auf deine Seite zu bringen und dort eine bestimmte Handlung durchzuführen. Das bedeutet, dass Facebook die Personen dazu animiert beispielsweise Kontaktdaten einzugeben, ein Produkt zu kaufen oder Zahlungsinformationen hinzuzufügen. Um Conversions richtig zu messen, benötigst du den Facebook-Pixel für deine Website.

Fehler Nr. 4 – Produkt-Werbung

Mache keine Produkt-Werbung in Facebook-Anzeigen.

Direkte Produkt-Werbung in Facebook-Anzeigen funktioniert deutlich besser bei etablierten Marken. Für kleine bzw. neue Unternehmen empfehle ich andere Taktik anzuwenden.

Frage dich: warum sind die Leute auf Facebook unterwegs? Die wollen Spaß haben. Deshalb heisst es Social Medien, nicht Content-Medien. Benutzer wollen Unterhaltung. Sie wollen schauen, was ihre Freunde im Urlaub machen, was die essen, was sie mögen, was sie lesen, etc. Aus diesem Grund funktioniert reine Produktanzeigen nicht oder nur sehr bedingt.“

Schalte dagegen Anzeigen zur Leadgenerierung. Sammle also die Kontaktdaten potenzieller Kunden. Locke über Facebook-Anzeigen die Kunden auf deine Seite, wo sie sich für einen Newsletter anmelden können. Damit sie dies tun, mache ein echtes Angebot oder ein Geschenk. Etwa ein Rabatt bei der ersten Bestellung oder exklusive Informationen wie ein E-Book.

Verkaufen kannst du immer noch am besten über E-Mail-Marketing. Daher ist es sinnvoll einen E-Mail-Verteiler aufzubauen, anstatt direkt Produkte zu bewerben.

Fehler Nr. 5 – Budget

Sei geduldig und halte durch.

Du kannst nicht davon ausgehen, dass du jeden investierten Euro sofort als Return-on-Investment wieder raus bekommst. Es ist sinnvoll, wenn Facebook Werbung über einen längeren Zeitraum läuft. Starte langsam mit einem kleinen Budget und lass mindestens 48 Stunden laufen. Dann kannst du dir die Statistiken anschauen und daraus lernen. Oft findet der eigentliche Kauf erst Monate später statt, wenn du teure Produkte anbietest. Du kannst nicht erwarten, dass deine Zielgruppe sofort zugreift.


Ich hoffe diese Tipps helfen dir bei deinem erneuten erfolgreicheren Start. Willst du mehr zum Thema Facebook-Werbung lernen, dann nehme an unserem kostenlosen Webinar teil.



Solltest du Anregungen oder Kritik zu diesem Thema haben, schreibe mir einfach hier in die Kommentare rein oder auf meiner Facebook Seite. Ich freue mich, wenn du das nächste Mal wieder mitliest.

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